Ich denke mal die arme Carla fühlt sich wie im Löwenkäfig.
Sie hat natürlich die negativen Erfahrungen aus der anderen Gruppe mental gespeichert. dann kommt da so ein großer Futtergeber, es rappelt, ist hell und laut. Und plötzlich steht man mitten in einer neuen Voliere, die scheinbar auch noch bewohnt ist. "Au backe" dürfte es wohl am besten treffen. Für die anderen beiden ist sie natürlich erst einmal ein Eindringling - und bei ihr ist "Jagd und beschnuppern" wohl unweigerlich mit Schlägen verbunden. Auch wenn die zwei lieb zu ihr wären braucht sie Zeit, diese Erfahrungen abzulegen.
Von daher gehe es jetzt langsam an. Warte heute Nacht ab, füttere aus verteilten Näpfen (Futterneid) und am besten kein Lebendfutter für ein paar Tage. Danach aus der Hand.
Zoffen und jagen muss man jetzt wohl hin nehmen. Aber trotz allem Spektakel ist deiner Beschreibung nach kein Blut in Aussicht. Das ist doch schon mal was. Es ist nicht immer leicht daneben zu stehen. Aber trenne sie erst, wenn sie sich ineinander verknäulen und beißen.
Für den Rest brauchen alle Geduld und Zeit.
Lass sie noch zwei, drei Tage alleine schlafen und mache es mit dem Nistmaterial so wie Sina schreibt. Wenn es sich dann nicht beruhigt, kannst du Carla morgens einfach verschlafen zu den beiden anderen setzen. Aber ich denke momentan wäre es nicht das richtige.
Deine nächsten zwei Nächte dürften damit wohl gelaufen sein

Halte durch, es wird alles gut
